headbanner

 

Auerk im Oktober 2022

 

Anfang Oktober 2022 habe ich ein verlängertes Wochenende in Aurich verbracht. Eine Freundin hatte mich neugierig gemacht. Mir hat die "heimliche Hauptstadt Ostfrieslands" sehr gut gefallen.  

Placeholder image

Hafen Aurich um 1800 

Placeholder image

Ostfriesische Landschaft 

Placeholder image

Die Fußgängerzone mit Lambertiturm, dem Wahrzeichen von Aurich

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Der Schlossbezirk
Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

Marstall 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Zurück in der Innenstadt
Placeholder image

La Dolce Vita 

Placeholder image

 

Placeholder image

Die älteste Kneipe in Aurich 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

   

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Zurück am Lambertshof
Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

Lambertikirche 

Placeholder image

 

Placeholder image

guckt der nicht süß?

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

  

Placeholder image

 

Placeholder image

Mein bescheidenes Domizil in Aurich 

Placeholder image
Placeholder image

 

 Stiftsmühle Aurich Sie ist die höchste zu besichtigende historische Windmühle Deutschlands. Das macht die Stiftsmühle zu einem weithin sichtbaren Wahrzeichen der Stadt Aurich. Rund 160 Jahre ist die alte Dame alt. Sie misst fast 30 Meter und der fünfstöckige Unterbau wurde aus über 200.000 Ziegelsteinen gemauert. Von der Galerie genießt der Besucher bei einer Besichtigung den wunderschönen Ausblick über die Stadt. Öffentliche Führungen finden samstags um 16.00 Uhr statt. Für Gruppen jederzeit nach Vereinbarung.

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Nachdem die Finanzierung dea Mausoleums geklärt war, ging man 1875 an den Bau des Mausoleums. Es bekam die Form eines Zehnecks und ein Gewölbe. An der nördlichen Seite findet sich ein Treppenturm, der den Zugang zum Dach ermöglicht. Das Gebäude ist etwa 17 m hoch. Im Inneren des Gewölbes findet sich eine Kuppel, die freihändig, also ohne Gerüst errichtet worden ist. Das Gebäude hat einen Außendurchmesser von ca. 17 Meter. Am 7. Dezember 1876 wurde der Schlussstein gesetzt. Im Inneren des Zehnecks finden sich 10 Nischen von 2,75 Meter Tiefe und 2,75 Meter Breite. Der Nischenkranz ist doppelstöckig ausgeführt, so dass jeweils zwei Särge dort aufgestellt werden konnten. Oberhalb der Nischen befindet sich jeweils ein Fenster. Eine Nische entfällt für den Eingang so bleiben 18 Stellmöglichkeiten. Der Innenraum hat einen Durchmesser von 9,50 Meter. In der Mitte befindet sich ein zehneckiges Podest, auf dem noch zwei weitere Prunksärge Platz gefunden haben. Als man 1876 die Fürsten verlegen wollte, erkannte man, dass die noch vorhandenen Särge in einem so schlechten Zustand waren, dass sie unbedingt ersetzt werden mussten. Nur noch 11 von 46 Särgen waren brauchbar. Es mussten daher zunächst noch neun neue Särge für die noch vorhandenen Überreste der Toten beschafft werden. So dauerte es bis 1880, bis die Gebeine umzogen; in der Nacht vom 15. auf den 16. September sowie in der Nacht vom 17. bis 18. September wurden die noch brauchbaren Särge umgesetzt und die restlichen Knochen in die neubeschafften gelegt. Nachfolgend wurde das Mausoleum auch als Kapelle für den Friedhof genutzt. Dies änderte sich erst 1966 mit einer eigenen Friedhofskapelle. Die nächste größere Veränderung brachte der Zweite Weltkrieg. Nach der Zerstörung der Emder Kirche und der Gruft wurden die noch gefundenen Gebeine in das Mausoleum gebracht. In den 1970ern wurde klar, dass eine Grundsanierung anstand. Grundwasser hatte das Mauerwerk angegriffen und die Feuchtigkeit hatte die Särge in Mitleidenschaft gezogen. Ab 1984 wurde das Gebäude saniert, zunächst der Fußboden (heute Naturstein), 1985 das Dach, 1988 bis 1991 der schmiedeeiserne Leuchter und die Gittertür. 1981 wurden zunächst drei Särge restauriert. Eine weitere Restauration der Särge erfolgte zwischen 1989 und 1992 in der Restaurationswerkstatt Kracht. Die dabei gefundenen Gegenstände und Kleidungsstücke wurden in das Historische Museum Aurich gebracht.  

Placeholder image

Die Begrägnisstätte der Bediensteten 

Bosseln
Placeholder image

In 20 Minuten ist Anpfiff 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Am Freitagabend setzten sich in der Ewigen Lampe zwei Damen an meinen Tisch und erzählten mir, dass sie mit dem Fahrraf unterwegs seien und am Samstag zum bosseln nach Aurich zur Schankwirtschaft Kukelorum kommen werden. Zum Zuschauen haben sie mich für 13 Uhr eingeladen. Die Einladung wurde mit einem Kreuterschnaps besiegelt, den ich gegen meinen Willen trinken musste. Ich hatte mich sehr über die Einladung gefreut und war am nächten Tag überzeitig vor Ort.

Wie mir sehr bald auffiel, wird diese Sportart wohl überwiegend von weiblichen Spielern gepflegt. Die Damen gaben mir sehr bald zu Erkennen, dass Fotografen nicht willkommen sind bei diesem Sport. Ich glaube, dass ich am Vorabend verscheißert wurde, und dass das der Preis für den Schnaps war, den ich am Vorabend bekommen habe. Ihr Friesen, ihr werdet mich bei solchen Veranstaltungen nie wieder sehen. Ich war dann auch sehr schnell wieder weg.  

Boßeln (in einigen Regionen als Klootschießen bezeichnet, auch wenn sich diese beiden verschiedenen Sportarten nur teilweise überschneiden) ist eine Sportart, die in unterschiedlichen Formen in verschiedenen Teilen Europas gespielt wird. Ziel des Spiels ist es, eine Kugel mit möglichst wenigen Würfen über eine festgelegte Strecke zu werfen. Boßeln wird in unterschiedlichen Varianten auf freien Flächen (Feldern, Wiesen), öffentlichen Straßen und befestigten Wegen gespielt. Ursprünglich ist Boßeln eine Mannschaftssportart. Als Einzelsportart wird auf Weite geworfen.  

In unterschiedlichen Formen ist Boßeln in vielen Teilen Europas bekannt. Hochburgen sind Ostfriesland, Emsland, Teile des Oldenburger Landes, die schleswig-holsteinischen Landesteile Dithmarschen und Nordfriesland, in Staufenberg (Niedersachsen), in Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf, Willich, Jöllenbeck), in Büttendorf, einem Ortsteil der Gemeinde Hüllhorst in Deutschland, die Provinzen Drenthe, Overijssel und Gelderland in den Niederlanden sowie Irland. Boßeln zählt zu den klassischen Sportdisziplinen des Friesensports. Bekannt ist das Spiel auch in vielen weiteren Teilen Norddeutschlands. In Dinkelsbühl Mittelfranken lautet die Bezeichnung Hurlen. Als Tiro de bola aragonesa wird es in der spanischen Provinz Saragossa gespielt, als Bocciaforte (auch Boccia su Strada, Boccia alla Lunga oder Boccetta su Strada) in Italien, als Variante Ruzzola (oder Ruzzolone) ebenfalls in Italien, als Irish Road Bowling in Irland, Kanada und den Vereinigten Staaten und als Krugeln in Huttwil im Schweizer Kanton Bern. 

 Die regionalen Unterschiede drücken sich in unterschiedlichen Bezeichnungen für die Sportart und ihre Disziplinen aus, deren Vielfalt bei Auswärtigen für Verwirrung sorgen kann. In Ostfriesland und Oldenburg wird zwischen dem ursprünglichen Klootschießen, das auf dem Feld ausgetragen wird, und dem Straßenboßeln unterschieden. Dabei wird auch mit verschiedenen Kugeln geworfen. In Schleswig-Holstein heißen die Feld- und Straßendisziplinen einheitlich Boßeln, in den Niederlanden unterschiedslos Klootschieten. Das aus den Niederlanden beeinflusste Kloatscheeten in der Grafschaft Bentheim vereint Elemente der sonst getrennten Feld- und Straßenvarianten. Das irische Road Bowling, Tiro de bola aragonesa und Boccia su Strada sind Straßenboßel-Varianten, wenn auch teilweise auf Schotterstraßen, das schweizerische Krugeln ist eine Mischung aus Feld- und Straßenkampf, der Wettkampfuntergrund kann hier während des Wettkampfes wechseln.

 Außer als Breiten- und Leistungssport wird vielfach – in einigen Gegenden sogar ausschließlich – auch als gesellige Tätigkeit geboßelt, etwa im Rahmen von Feiern oder der regionaltypischen Kohlfahrt.

 Besondere Anforderungen an die Teilnehmer stellt in einigen Gegenden die Topografie. Während in Norddeutschland beim Straßenboßeln überwiegend flach mit verhältnismäßig langen Laufstrecken und langgezogenen Kurven gespielt wird, werden in Büttendorf, gelegen am Südhang des Wiehengebirges, einige kurze Anstiege und Senken durchquert, teilweise mit ziemlich engen Kurven. Dabei kommt es oft zu eher kurzen Kugelläufen im Anstieg, aber auch zu sehr langen im Gefälle.

 
Placeholder image

 

Placeholder image

 

Kloster Ihlow
Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

Schattenspiele 

Placeholder image

 

Kurzbesuch in Greetsiel
Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

Im Hafenkieker

Placeholder image

In Nicoles Rettungsschuppen 

Georgswall

 Mit dem Georgswall wurde eine grüne Oase, ein Platz zum Ausruhen, Entspannen und Spielen inmitten des Zentrums von Aurich geschaffen.Im Rahmen der Neugestaltung sind Sitzecken entstanden, in deren Sitzbänke die Felder von Brettspielen wie z. B. Mühle integriert wurden.Ein Springbrunnen mit Wasserspielen zieht die Aufmerksamkeit auf sich ebenso wie die neuen Spielgeräte für Kinder wie ein kleines Karussell "Zirkuspferde", die Tanzschule - ein Balancier- und Murmelspiel, Wackelschafe und weitere.Zusätzlich wurde eines der ehemaligen Hafenbecken beim "Pingelhus" rekonstruiert, das an den historischen Hafen Aurichs erinnern soll.

Placeholder image

Pingelhus 

Das Pingelhus (auch Schuitenhäuschen) steht im Zentrum der ostfriesischen Kreisstadt Aurich. Es gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt. Das Gebäude lag einst unmittelbar am alten Hafen der Stadt.
Der Auricher Hafen um 1800. Das Pingelhus ist das zweite Gebäude von rechts.

Das Pingelhus ist ein zweigeschossiges Gebäude mit Walmdach und Dachreiter. Baumeister Conrad Bernhard Meyer errichtete es vermutlich um 1800 im Zuge der ersten Anlage eines Hafens im Auftrag der Treckfahrtsgesellschaft als Hafenwärter- und Speditionsgebäude. Von dort legten die Schuiten genannten Binnenschiffe in Richtung Emden ab. Ihre Abfahrt kündigte der Hafenmeister durch das Schlagen einer Glocke im Dachreiter des Gebäudes an, weshalb es in Ostfriesland unter dem Namen Pingelhus (ostfriesisches Platt: pingeln = klingeln) bekannt wurde. Das heutige Erdgeschoss war früher das erste Stockwerk. Der Lagerraum darunter wurde mit dem alten Hafen im Jahre 1934 zugeschüttet. 1959 wurde das Haus durch Privatinitiative vor dem Abriss bewahrt und anschließend renoviert. Seither nutzen es der Heimatverein Aurich und die Volkstanzgruppe als Vereinsheim. 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Sehr bald nach der Reformation gab es in Ostfriesland keine katholischen Kirchen und fast keine katholischen Christen mehr. Nachdem die Zahl der Katholiken langsam wieder angestiegen war, erlaubte die königliche Regierung in Hannover am 2. Mai 1849 den Bau einer katholischen Kirche. Am 17. Oktober 1849 wurde sie geweiht.

Die ursprüngliche Größe des Gebäudes entspricht der Länge, die durch die drei mittleren Fenster mit ihren Bögen aus dunkleren Ziegeln im Mauerwerk markiert ist. Im Jahr 1903 wurde die Kirche wegen der wachsenden Zahl der Kirchenbesucher durch den Anbau des Altarraumes und des Turmes vergrößert.

In dieser Gestalt ist die Kirche heute Mittelpunkt der St. Ludgerus-Gemeinde, die vornehmlich durch den Zuzug von Vertriebenen aus Schlesien im Jahr 1946 heute über 3.000 Gemeindemitglieder hat. Die Kirche ist tagsüber geöffnet. Im Turm läuten zwei Glocken aus Schlesien. Sie wurden während des Krieges zur Rohstoffgewinnung beschlagnahmt, überlebten den Krieg jedoch auf dem "Glockenfriedhof" in Hamburg. 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

Ev. reformierte Kirche 

Placeholder image

Sozialgericht

Granitquaderkirche in Middels
Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Lecker Fisch essen 
Placeholder image

 

Placeholder image

 

Marktplatz
Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

Placeholder image

 

top
Placeholder image 

Nov. 2022 - letzte Bearbeitung: 03.11.2022